Don Camillo und Peppone

Italienisch-französische Komödie – ein Klassiker aus dem Jahr 1951, von Julien Duvivier mit Fernandel und Gino Cervi, Italienisch/d, 107 Min.

 

1946: Hochwürden Don Camillo (Fernandel), der temperamentvolle Pfarrer des Ortes, und sein nicht weniger streitbarer Erzfeind Peppone (Gino Cervi), Bürgermeister und Kommunist, leben im kleinen (fiktiven) Dorf Boscaccio in der Po-Ebene Norditaliens in trauter Zwietracht. Dabei verfolgen beide Männer stets dasselbe Ziel: das Dorf und seine Bewohner glücklich zu machen. Nur sind ihre Vorstellungen vom Glück leider grundverschieden. Entsprechend liegen sich Don Camillo und Peppone oft in den Haaren.

Als Peppone und seine Genossen zum Beispiel nach ihrem Wahlsieg einen feierlichen Umzug veranstalten, eilt Don Camillo zum Glockenturm und übertönt mit Glockengeläut die Festansprache des Bürgermeisters. Der Kern seiner Rede dringt trotzdem durch: Peppone hat vor, ein prachtvolles "Haus des Volkes" zu errichten. Das passt Don Camillo gar nicht, denn der kämpft schon lange für einen Kindergarten, für dessen Bau ihm allerdings das nötige Kleingeld fehlt. Als Don Camillo herausbekommt, woher Peppones Geldsegen für das "Haus des Volkes" stammt, finden die beiden Männer zu einer Einigung. Aber natürlich lässt der nächste Streit nicht lange auf sich warten…

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